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FAUST – Der Tragödie erster Teil – Drama von Johann Wolfgang von Goethe.
„Da steh ich nun, ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor...“. Als Opfer seines Wissensdurstes, ohnmächtig gegenüber dem Unwissen, „was die Welt im Innersten zusammenhält“, geht Faust mit Mephisto einen Pakt ein. Mephisto versucht, Faust mit Magie, Visionen und Trugbildern zum Höhepunkt des Lebens zu führen. Doch der wird Faust die Seele kosten, wenn er zu einem bestimmten Augenblick sagt: „Verweile doch! Du bist so schön!“
                                                                                                                                    (Pressestimmen 1999)
                                                                                                                                    (Pressestimmen 2011)

Johann Wolfgang Goethe
FAUST, der Tragödie erster Teil
Regie: Uwe Hoppe

Theater der Altstadt Stuttgart
WA-Premiere: 15. März 2012

siehe aktuelle Termine: www.theater-der-altstadt.de

Ein großes Geschenk, vielleicht das Größte, ist es, Goethes großes Weltendrama „Faust“ erarbeiten zu dürfen. Mit unserer Inszenierung aus dem Jahre 1999 des ersten Teils dieser deutschesten alle Tragödien ist uns offensichtlich ein einzigartiger Wurf gelungen. In 11 Spielzeiten haben wir 300 mal vor ausverkauften Häusern gespielt. Noch in der letzten Vorstellung im vergangenem Herbst schien sich die freche Frische dieses Theaterereignisses nicht abgenutzt zu haben. Dennoch ist es dringend an der Zeit, ein Runderneuerung und Weiterarbeit zu wagen. Der Wunsch, der Tragödie erstem Teil nun endlich auch der Tragödie zweiten Teil folgen zu lassen, hat weitreichende Konsequenzen. Es ist nicht möglich, das Konzept der alten Interpretation einfach zu erweitern und auf Faust II fortzuschreiben. Zuviel ist in den langen Jahren in den Interpreten geschehen. Nicht nur sind wir alle älter geworden, auch Weltsicht, ästhetische Haltung und persönliche Erfahrungen haben uns verändert. Wir wollen also versuchen aus Faust I und Faust II ein neues Ganzes zu schmieden. Nicht angetastet werden soll dabei die Spiellust, der Witz, das Tempo und die provokanten, derben Momente der alten Inszenierung. Aber es wird ein neues Konzept zu Bühne, Kostüm und Dramaturgie  der Inszenierung geben. Noch sind wir in der Planungsphase, es gibt noch keine konkreten fertigen Bilder, aber wie es in uns arbeitet, wühlt und mit Lust nach Gestaltung aus uns heraus dringt, wie es bebt, lacht und wütet, wie es herausschreit und in den Köpfen wirbelt, das alles läßt auf einen beglückende Arbeit hoffen, zumindest auf eine sehr sehr spannende. (Uwe Hoppe 2011)