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Auf dem Hoftheater im Steingraeber-Palais, Studiobühne Bayreuth

HEDA! HEDA! HEDO!
von Uwe Hoppe in eigener Regie

Uraufführung: 14. Juli 2017
siehe aktuelle Termine: www.studiobuehne-bayreuth.de 

Jeder ist mit dem Pokémon-GO-Fieber infiziert. An jeder Ecke sieht man Jugendliche mit Handy in der Hand, die gerade Pokémon fangen. In Heda! Heda! Hedo! bekommen die Jugendlichen von ihren Handys den Auftrag statt Pokémons  einen Riesen zu finden und den zu besiegen.

Schließlich treffen die Jugendlichen auf eine Gruppe älterer Menschen, halten diese für Riesen. Was sie denn hier zu suchen hätten, fragen die Alten. Die Jungen versuchen ihnen das Spiel zu erklären. Die Alten verweisen darauf, dass sie hier an einem geheiligten Ort seien. Hier werde das Erbe Richard Wagners verwahrt.

Wer oder was ist Wagner? Was bedeuten die Festspiele?
Was ist Wahnfried? Was bedeutet Bayreuth?

Die Jungen verstehen nichts. Stattdessen erklären sie den Alten das Spiel und ihr Dasein in einer anderen Welt. Die Alten erzählen von ihrer anderen Welt der Welt Richard Wagners, von seinem Leben, von seinen Opern und den darin vorkommenden Mythen. Nach und nach ziehen die Alten die Jungen in die Handlungen von Wagners Opern und man spielt jetzt miteinander einzelne Szenen. Die Jungen fragen, wo man denn Wagner erleben könne, sich hineinziehen lassen könne in diese Wunderwelt. Die Alten, geschüttelt von Kulturpessimismus schwärmen von früher und beklagen den Verfall der wahren Ideen des Meisters. Es werden Szenen aus aktuellen Inszenierungen nachgespielt. Der Vergleich zwischen den Texten des Werkes und ihren aktuellen Interpretationen wird diskutiert.

Festspiele früher und heute die Resignation der Alten wird von der Begeisterung der Jungen verscheucht. Gemeinsam machen sich alle auf den Weg, alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen, die den wahren Zugang zu Wagner verhindern. Notfalls müsse man das Festspielhaus sprengen und ein Neues errichten auf den Trümmern des alten. Heda! Heda! Hedo!