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Portfolio
– Als Uwe Hoppe mit sechs Jahren zum ersten Mal auf der Bühne stand,
war der Berufswunsch zum Theater gehen zu wollen nicht mehr neu. Früheste
Erinnerungen ließen das Kind davon sprechen, Balletttänzerin
werden zu wollen. Als er etwa zehn Jahre alt war, wurde erstmalig eine
von ihm geschrieben Szene aufgeführt. Mit sechzehn hat er zum ersten
Mal inszeniert, ein Theaterstück von Kurt Götz, welches er Jahre
vorher gesehen, aus dem Gedächtnis nach geschrieben hatte. Und gesungen
hat er eigentlich immer, noch bevor er sprechen und laufen konnten – bis
zum Abitur im Schulchor als Sopran.
Danach folgte zunächst ein geisteswissenschaftliches Studium, um
die Grundlagen zu schaffen für all das, was er vorhatte. Daran schloss
sich ein künstlerisches Studium an und dann begann er alle seine
Berufswünsche in die Tat umzusetzen. Inzwischen hat er an vielen
Theatern gearbeitet, ein eigenes mit ins Leben gerufen, viele Rollen gespielt,
Stücke geschrieben und inszeniert und gesungen und getanzt. Noch
immer schreibt er jedes Jahr ein bis drei neue Theaterstücke, inszeniert
und singt auf den Bühnen, auf denen seine Lieblingssprache Deutsch
zuhause ist. Im November 2010 bekam Uwe Hoppe den Friedrich-Baur-Preis für Darstellende Kunst durch die Bayerische Akademie der schönen Künste in Würzburg verliehen.
Dass er tatsächlich alle Kinderträume zu seinem Beruf gemacht
hat, davon geben lange Listen seiner Arbeit Zeugnis. |